Ausbau der Windenergie für Klimaschutz notwendig

Augsburg/München 11.Oktober 2017 PM 29/17/FA

Region Augsburg beschließt Windenergie-Verhinderungsplanung

Der Regionale Planungsverband Augsburg, der die Landkreise AichachFriedberg, Augsburg, Dillingen und Donau-Ries umfasst, hat heute gegen die Empfehlung der Verwaltung und der Regierung von Schwaben eine Windenergie-Verhinderungsplanung beschlossen. Der BUND Naturschutz (BN) kritisiert diese Entscheidung scharf: 
„Der Windenergie muss in allen Teilen Bayerns genug Raum zugestanden werden. Nur dann können die Klimaschutzziele erreicht werden und gleichzeitig die Belange des Artenschutzes berücksichtigt werden“,
so Thomas Frey, BN-Regionalreferent für Schwaben.

„Der Umbau der Energieerzeugung ist nur dann möglich, wenn alle Regionen Deutschlands dezentral vor Ort einen Beitrag leisten“, ist Alexander Helber, Vorsitzender der BN Kreisgruppe Donau-Ries überzeugt.

Quelle und ganze PM: www.bund-naturschutz.de


20.10.17  Von Manuel Wenzel

LANDKREIS DONAU-RIES

Vier mögliche Windflächen fallen weg

Im Kreis bleiben nur die Gebiete bei Kaisheim und Monheim übrig. Warum der Rest gestrichen wird und Naturschützer für einen geringeren Abstand zur Wohnbebauung plädieren.

BN sieht „Verhinderungsplanung“

Dass die Abstandsregel beibehalten wird, stößt nicht überall auf Gegenliebe. Der Bund Naturschutz (BN) etwa ist mit der Entscheidung des Planungsverbands alles andere als zufrieden und spricht in einer Pressemitteilung von einer „Verhinderungsplanung“. Alexander Helber, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Donau-Ries, ist überzeugt: „Der Umbau der Energieerzeugung ist nur dann möglich, wenn alle Regionen Deutschlands dezentral vor Ort einen Beitrag leisten.“

Der BN halte größere Windenergiegebiete im Regionalplan auch deshalb für notwendig, um bei den Genehmigungsverfahren besser auf naturschutzfachliche Belange eingehen zu können. Aus diesem Grund könnten auch nicht alle Vorranggebiete vollständig genutzt werden. Mit geringeren Abstandsflächen zu Industrieanlagen, zu Straßen, einer leichten Veränderung der Flugzonen und „anderer unproblematischer Anpassungen“ hätten größere und mehr Flächen gefunden werden können, heißt es vom BN.

Auch zur fünf Kilometer großen Sperrzone um den Riesrand haben die Naturschützer eine klare Ansicht: Sie wird als „deutlich zu großzügig“ betrachtet. Der BN lehnt die


Quelle und Ganzer Artikel: www.augsburger-allgemeine.de

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